Südburg und Dr. Richard

Eine Erfolgsgeschichte über Generationen

Bus mieten im Burgenland bei Südburg – ein Unternehmen der Dr. Richard Firmengruppe

Südburg ist Teil des größten privaten Busunternehmen Österreichs, und daher dein idealer Ansprechpartner bei der Bus Miete im Burgenland. Ob für einen Ausflug zum traumhaften Neusiedler See, zu einem Event nach Eisenstadt, die wunderschöne Landeshauptstadt Burgenlands, oder für eine private Reise zu einen der märchenhaften Burgen und Schlösser: unsere modernen Busse mit höchsten Standards machen jede Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Südburg und Dr. Richard – die Geschichte eines Erfolgs

Im September 1977 konnte Dr. Richard das führende Unternehmen im südlichen Burgenland, die Firma Südburg, erwerben.

Auch die Südburg Kraftwagen- Betriebs-Gesellschaft m.b.H. hatte eine lange Geschichte: Sie wurde 1929 gegründet und war ursprünglich eine Tochtergesellschaft der Lastwagen- und Omnibus Betriebs-Gesellschaft m.b.H. (Lobeg). Diese war vom Besitzer der Automobilfabrik Perl im Jahre 1927 in Mödling installiert worden, wobei es das Ziel Perls war, für die von ihm erzeugten Autobusse einen bedeutenden Abnehmermarkt aufzubauen. Die Lobeg erwarb in den Folgejahren teils durch Kauf, teils durch Pacht, aber auch durch Neueröffnung zahlreiche Kraftfahrlinienkonzessionen.

Ende 1930 befanden sich sechs große Omnibusbetriebe im Besitz Perls: Die Lobeg in Mödling, Krems und Neulengbach, die Nibug in Neusiedl am See, die Südburg in Oberwart, die Steiermärkische Lastwagen- und Omnibusgesellschaft m.b.H. in Köflach, die Salzburger Omnibuslinien Gesellschaft sowie der Kraftverkehr Innsbruck.

Insgesamt standen damals bei der Lobeg 190 Autobusse in Betrieb.

Durch die Wirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre kam auch die Lobeg in Schwierigkeiten und wurde schließlich im November 1931 an die österreichischen Bundesbahnen verkauft. Die traditionsreiche Lobeg-Tochter Südburg mit Sitz in Oberwart ging allerdings an die private Wirtschaft und konnte lange Jahre aktiv und ohne staatliche Unterstützung leben. Anfangs waren hier natürlich sehr viele Perl-Busse im Einsatz, in der Folge wurden dann auch fast alle anderen österreichischen Marken wie Gräf & Stift, ÖAF und Austro-Fiat beschafft.

Durch den Krieg bedingt kamen schließlich auch deutsche Fabrikate wie z.B. Magirus-Deutz und MAN, sogar ein französischer lsobloc und italienische Fiat 626 gehörten zum Bestand.

Nachdem Südburg Mitte der 1970er Jahre in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war, erwarb Dr. Richard das Unternehmen und modernisierte es durchgreifend. Der sehr abwechslungsreiche Fuhrpark (Büssing, Magirus-Deutz, Mercedes-Benz u.a.) wurde zuerst mit Bussen anderer Dr. Richard-Betriebe, in der Folge dann aber mit Neuwagen aufgefrischt.

Zunächst dominierten Vertreter der Setra-Baureihe 100, mehrere Serien Setra S 140 ES wurden beschafft. Ihnen folgten – wie beim Stammbetrieb Dr. Richard – Setra S 215 UL, S 215 RL und S 215 HR.

1996 übernahm Südburg in Kärnten die Linie „Hermagor- Nötsch – Villach“ mitsamt einem überalterten Fuhrpark. Dieser wurde rasch durch neue Setra S 215 UL modernisiert. 2004 übersiedelte Südburg Kärnten dann zur Villacher Verkehrsgesellschaft Kowatsch GmbH, in die sie 2007 eingegliedert wurde.

Südburg war und ist im Südburgenland Marktführer. Fast alle anderen privaten Busunternehmen konnten zwischenzeitig übernommen werden, zuletzt im Jahre 2010 die Firma Ziegler in Rechnitz, die eine Linie „Rechnitz – Schlaining – Oberwart“ und den Ortsverkehr Rechnitz betrieb. Neben Südburg ist nur noch der ÖBB Postbus in relevantem Ausmaß im Südburgenland tätig. Außerhalb des Südburgenlands betreibt Südburg eine Linie nach Eisenstadt sowie zusammen mit dem ÖBB Postbus eine Verbindung von Wien nach Eisenstadt.

Vor der Übernahme durch Dr. Richard hatte Südburg auch zwei Linien von Wien in das Südburgenland.

Diese wurden bei Dr. Richard mit den Nummern 15 und 16 eingeordnet und dann letztlich mit der Linie 1 sowie der Austrobus-Linie 14 zu einem Linienbündel vereinigt, der Linie G1. Sie ist heute die mit Abstand wichtigste Überlandverbindung in der Dr. Richard-Gruppe.

Ein sehr interessantes Projekt konnte mit dem Pinkatal-Stremtal-Bus, der Güssing mit Bildein verbindet, realisiert werden. Mit Unterstützung des Landes verkehrten im Stundentakt Neoplan Midi-Niederflurbusse in diesem ansonsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwach erschlossenen Gebiet, wobei das Stremtal direkt mit dem Stadtzentrum von Güssing und darüber hinaus mit dem Landeskrankenhaus verbunden wurde. Angesichts der Knappheit der öffentlichen Mittel steht nun eine Umstrukturierung an.

Von Südburg werden auch mehrere regionale Busunternehmen mit Auftragsverkehren beschäftigt.

Selbst Südburg hat heute einen weithin typenreinen Fuhrpark, dessen Durchschnittsalter in den letzten zehn Jahren halbiert wurde. Besonders erwähnenswert ist die bedarfsgerechte Verkehrsplanung; daraus resultiert der Einsatz unterschiedlicher, für die jeweilige Linie maßgeschneiderter Busgrößen. Hier ist Setra wieder ein kongenialer Partner, der verschiedene Linien-, Reise- und Kombibusse in mehreren Längenvarianten anbietet.

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Die Geschichte von Dr. Richard geht weiter! Lese mehr über die weiteren Betriebe von Dr. Richard: Watzke, Albus, Kowatsch, Albus München und Albus Zürich! Möchtest du mehr über die Entstehung von Dr. Richard erfahren? Klicke hier!

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