+++ Wir suchen Lenker:innen an verschiedenen Standorten +++ Kommen Sie zu uns! +++ Mehr Infos unter https://richard.at/buslenkersuche/ +++
Erster Bus aus China startet noch im Jänner
16.01.2026
Bei Albus Salzburg laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die Inbetriebnahme von 34 neuen E-Bussen aus chinesischer Produktion.
Salzburg. Am Betriebshof der Firma Albus in Salzburg-Taxham herrscht dieser Tage Ausnahmezustand. Der Grund dafür hängt an einer der unzähligen Ladesäulen am Rand der weitläufigen Fahrzeughalle, ist zwölf Meter lang und stammt aus der knapp 8000 Kilometer entfernten Stadt Zhengzhou. Es ist der erste von insgesamt 34 fabrikneuen Elektro-Niederflurbussen des chinesischen Herstellers Yutong, die in den kommenden Wochen ihren Dienst im Linienverkehr in und um die Landeshauptstadt aufnehmen werden.
Geht es nach Albus-Salzburg-Geschäftsführer Hermann Häckl soll der erste batterieelektrische Bus neuen Typs bereits Ende Jänner auf der Linie 21 zwischen Fürstenbrunn und Bergheim in den Regelbetrieb starten. Und verläuft bei der Umstellung alles nach Plan, so könnte die nächste wichtige Etappe auf den Weg zur vollständigen Elektrifizierung der 80 Linienbusse umfassenden Flotte bereits Ende Februar geschaffen sein. Spätestens im Jahr 2028 soll dann der letzte dieselbetriebene Niederflurbus ausgemustert werden.
Zur Erinnerung: Keine drei Jahre sind vergangen, seit man bei der Salzburger Tochtergesellschaft der Dr. Richard-Gruppe mit Sitz in Wien den ersten vollelektrischen Stadtbus angeschafft hat. Was damals als Testlauf begann, wird mittlerweile als österreichisches Leuchtturmprojekt gefeiert, das zuletzt auch mit dem Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich ausgezeichnet wurde. Keine andere Stadt ist bei der Umstellung auf lokalemissionsfreie Linienbusse so weit wie Salzburg. Dass die Wahl dabei auf Fahrzeuge eines Herstellers aus Fernost fiel, hat auch mit den massiven Preissteigerungen etablierter europäischer Fabrikanten zu tun, wie Hermann Häckl bestätigt. „Neben den Kosten waren es aber vor allem die hohen Qualitätsstandards, die deutlich kürzeren Lieferzeiten und nicht zuletzt die deutlich bessere Energieeffizienz, die den Ausschlag für den Weltmarktführer Yutong gaben“, hält Hermann Häckl fest. Zudem kommt mehr als die Hälfte der Fahrzeugkomponenten, darunter die Achsen, die Bremsen oder E-Motor, von europäischen Zulieferbetrieben. Mithilfe eines Beratungsunternehmens wurde der Markt nach den passenden Fahrzeugen sondiert, als Grundlage diente ein bei Albus erstellter, 74-seitiger Anforderungskatalog. „Wir haben im Vorfeld auch Verkehrsbetriebe im Ausland besucht, wo diese Fahrzeuge bereits länger im Einsatz sind, etwa in Mestre in Italien oder in Oslo, dort sind Reichweiten von über 400 Kilometern die Regel“, so Häckl. Damit wären die chinesischen Busse bis zu 20 Prozent sparsamer als Fahrzeuge europäischer Hersteller, von denen Albus bereits 15 Stück im Einsatz hat. Tatsächlich absolvierte der erste Yutong-Bus die Überstellungsfahrt von Wien nach Salzburg über 320 Kilometer mit einer Restkapazität von 24 Kilometern.
Zuletzt hatte Yutong aber vor allem für negative Schlagzeilen gesorgt: In Norwegen, aber auch in Dänemark und in Großbritannien war festgestellt worden, dass der chinesische Hersteller für Software-Updates und Problemdiagnosen Einfluss auf die digitalen Steuersysteme der Busse nehmen könnte – ein potenzielles Sicherheitsrisiko im besonders sensiblen Bereich der öffentlichen Infrastruktur.
Häckl: „Wir nehmen diese Bedenken natürlich ernst. Auf unsere Anfrage bekamen wir von den Chinesen binnen weniger Stunden eine schriftliche Garantie, dass die Busse den EU-Normen im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen entsprechen. “ Seitens des Herstellers betont man, dass für Updates die ausdrückliche Zustimmung des jeweiligen Betreibers notwendig sei.
Im Südburgenland beginnt eine neue Ära im öffentlichen Verkehr: Der traditionsreiche Busbetreiber "Südburg by Dr. Richard" tritt ab sofort unter dem Namen "Dr. Richard" auf. Damit schließt der Konzern einen seit Jahrzehnten bekannten Markennamen in die österreichweit einheitliche Unternehmensidentität ein - ein Schritt, der vor allem das Südburgenland betrifft, wo „Südburg" über Generationen ein fixer Bestandteil des Mobilitätsangebots war.
Albus-Salzburg-Geschäftsführer Hermann Häckl im Gespräch über die zukunftsweisende Elektrifizierung der Stadtbusse in Salzburg. Im Gespräch mit SN-Mobilitätsredakteur Florian T. Mrazek berichtete der langjährige Geschäftsführer von Albus Salzburg Hermann Häckl beim diesjährigen Mobility Forum, wie es dazu kam, dass Salzburg binnen weniger Jahre zur Elektrobus-Hauptstadt Österreichs werden konnte. Als die Firma Albus im April 2023 den
Als Traude Valenta ihre Geldbörse verloren hatte, befürchtete sie schon, sie niemals wiederzusehen. Doch dann meldete sich eines Tages ein hilfsbereiter Busfahrer, der hartnäckig blieb, bis er die Geldbörse samt ihrem Inhalt wieder an die Pensionistin überbringen konnte. Wien/Hernals. In den vergangenen Jahren hat Traude Valenta einige Rückschläge hinnehmen müssen. Doch dann geschah etwas, das
Dr.-Richard-Gruppe. Österreichs größtes privates Busunternehmen rüstet seine 1.100 Busse sukzessive auf alternative Antriebe um und fordert vom Verkehrsminister das Klimaticket für die Strecke Wien-Graz.
Alle neuen Stadtbusse müssen bis 2035 völlig emissionsfrei fahren: Seit die EU im Vorjahr strenge CO2-Auflagen erlassen hat, geben die Busunternehmen sprichwörtlich Gas in Sachen alternativer Antriebe. Der heimische Branchenriese Dr. Richard will seine 1.100 Busse in den nächsten Jahren sukzessive umrüsten. Ganz auf Elektromobilität setzt er dabei im innerstädtischen Bereich.
Privatbus-Riese Dr. Richard strukturiert massiv um und holt sich Ex-ÖBB/ Postbus-Chefin Silvia Kaupa-Goetzl in den Aufsichtsrat. Das Engagement von Silvia Kaupa-Goetzl in den Aufsichtsrat ist die letzte Schreibe im Generalservice, das Ludwig Richard seinen Autobuskonzern Anfang April verordnet hat. Der 1942 gegründeten Stammbetrieb soll zusammen mit dem Konglomerat aus über die Jahre zugekauften Mitbewerbern aus ganz Österreich (1.942 Mitarbeiter, 233 Millionen Euro Gesamtumsatz 2024) ein echter Konzern werden. Die Geschäftsführung übernimmt ein junges Managementteam - Ulrike Schandl, Lukas Hackl und Markus Sax - aus dem Unternehmen.
Dr. Richard, das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum, setzt seine Nachhaltigkeitsstrategie konsequent fort. Ab sofort werden die 180 Dr. Richard Busse in Graz mit HVO100 betankt. Damit ist die steirische Landeshauptstadt der fünfte Dr. Richard-Standort, an dem ausschließlich der fossilfreie Kraftstoff zum Einsatz kommt. Zur Verfügung gestellt wird HVO100 von österreichischen Treibstofflieferanten. „HVO100 ist
Bereits 14 der 102 Nahverkehrsbusse von Albus sind elektrisch angetrieben. Derzeit entsteht auf dem Betriebsgelände in Salzburg-Maxglan ein rießiges Flugdach mit mehr als 1700 PV-Modulen. Geschäftsführer Hermann Häckl schildert die Herausforderungen und Aha-Erlebnisse beim Umbau der gesamten Albus-Flotte auf E-Busse.
Seit Montag gibt es im „Öffi“-Netz der Landeshauptstadt einige Neuerungen: Bei den Albus-Linien 17 und 22 wird das Netz ausgeweitet, bei den Obuslinien neun und zehn wird der Takt von 15 auf zehn Minuten verkürzt. Möglich macht das die deutliche Entspannung beim Personalstand bei den Obus- und Albus-Lenkern und -Lenkerinnen. Durch die diversen Ausweitungen und Taktverdichtungen werden unter anderem die Rennbahnsiedlung im Stadtteil Parsch und der Stadtteil Schallmoos besser an das „Öffi“-Netz der Stadt Salzburg angebunden.
Salzburg-Stadt. Mitte April 2023 hat der Salzburger Mobilitätspartner Albus seinen ersten batterieelektrischen Nahverkehrsbus in Betrieb genommen. Mittlerweile gibt es sieben davon in Salzburg - „und nächste Woche werden die nächsten sieben geliefert“, sagte Albus-Geschäftsführer Hermann Häckl am Donnerstag in Salzburg.