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In Salzburg fährt erster E-Reisebus
Bis 2028 sollen weitere E-Reisebusse angeschafft und der innerstädtischen Albus-Linienverkehr auf E-Busse umgestellt werden.
Salzburg-Stadt. „Wir wollen zeigen, dass E-Mobilität auch im Bereich Reisebus möglich ist“, erklärt Hermann Häckl. Der Geschäftsführer von Dr. Richard Salzburg präsentiert den ersten E-Reisebus in Salzburg.
Das Fahrzeug verfüge über eine Reichweite von 450 Kilometern und solle durch seinen Einsatz jährlich 50.900 Kilogramm CO2 einsparen. „Betankt“ wird es an einem der 58 betriebseigenen Ladepunkte.
Der Bus hat bereits mehrere Probeeinsätze hinter sich und soll nun für Transferfahrten etwa zum Flughafen München und für Tagesausflüge eingesetzt werden. Ein Paradebeispiel sei ein Ausflug nach Hallstatt, „das sind 200 Kilometer hin und retour, das ist überhaupt kein Problem“, erklärt Hermann Häckl.
Das neue Fahrzeug werde auch im Rahmen der Osterfestspiele im Einsatz sein – für Transferfahrten des Orchesters und zu Veranstaltungen, ergänzt Co-Geschäftsführer Josef Harrer. Am Steuer sitzen wird Lenker Nemanja Jovanovic, der bereits einige Fahrten mit ersten Gästen absolviert hat. Sein Resümee: „Der Bus gleitet über die Straße dahin. Es ist ruhiger zum Fahren und Gäste, denen sonst manchmal übel wird, wenn sie weiter hinten sitzen, haben das in diesem Bus nicht mehr – eben weil nichts ruckelt“, wie er erklärt.
„Wir sind überzeugt von dieser Technologie“, sagt Hermann Häckl. Zeitgleich mit „seinem“ neuen E-Reisebus haben bei Dr. Richard zwei weitere E-Reisebusse in Wien ihren Betrieb aufgenommen. Von den 15 Standorten des privaten Busunternehmens mit insgesamt 1100 Autobussen sei Salzburg derjenige gewesen, der sich 2023 als erster mit Elektromobilität beschäftigt habe – zunächst bei Albus, einer Tochterfirma mit 49-prozentiger Beteiligung der Salzburg AG.
Mit Juni werden 58 der 104 Albus-Linienbusse rein elektrisch unterwegs sein. Ziel sei es, bis Ende 2028 den gesamten innerstädtischen Linienverkehr in Salzburg auf E-Mobilität umzustellen, erklärt Hermann Häckl. 15 der E-Linienbusse stammen vom Hersteller MAN, die restlichen vom chinesischen Hersteller Yutong. Dort wurde auch der neue E-Reisebus produziert. Rund 550.000 Euro kostet ein E-Reisebus von Yutong. Zum Vergleich: Für einen Verbrenner muss man 350.000 bis 380.000 Euro hinlegen. Die Lieferzeit für ein Reisebus-Modell mit Verbrennungsmotor beträgt 16 bis 24 Monate, beim E-Reisebus von Yutong nur sechs Monate – inkludiert sind dabei 40 Tage Transport auf hoher See. Am Produktionsstandort in Shenzhen laufen täglich 450 E-Reisebusse vom Band, mit Stand November 2025 seien 196.000 Yutong-E-Busse auf dem Markt.
Nach Österreich geliefert wurden die drei E-Reisebusse für Dr. Richard per Schiff – durch die Straße von Hormus – bis nach Belgien und von dort per Tieflader und Zug nach Wien. „Wir haben den Bus nach Salzburg überstellt und waren nach 321 Kilometern noch bei einer Restreichweite von 43 Prozent“, schildert Hermann Häckl. Das bedeute, dass pro Kilometer 0,76 Kilowatt verbraucht wurden – „und das ist schon sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass auf der Autobahn kaum Rekuperation möglich ist“.
PINGGAU. Wer aus dem Südburgenland mit einem öffentlichen Verkehrsmittel direkt zum Flughafen Wien-Schwechat gelangen will, kann seit zehn Jahren dafür den Flix-Bus von Dr. Richard benützen. Täglich 18-mal ist die Linie X96 im Zwei-Stunden-Takt zwischen Graz und Schwechat im Einsatz und macht dabei auch Halt bei der Park-and-Ride-Anlage Schäffernsteg, im Fahrplan oft "Pinggau" bzw. "Park+Ride Pinggau-Süd" genannt. Hier ist der hauptsächliche Zustiegspunkt für Passagiere aus den Bezirken Oberwart und Güssing.
36 neue Linienbusse für die Dr. Richard Gruppe im Burgenland wurden am Unternehmensstandort in Oberwart gesegnet. Damit investiert die Unternehmensgruppe in die mobile Zukunft des öffentlichen Verkehrs in der Region. OBERWART. Im Rahmen der Bussegnung wurden 36 neue IVECO-Linienbusse kirchlich gesegnet und damit offiziell in Betrieb genommen. Die modernen Regionalbusse bieten jeweils bis zu 46
Investition. Dr. Richard Gruppe setzt mit VBB auf Ausbau. Während auf der Schiene gebaut wird, wird auch auf der Straße in den öffentlichen Verkehr investiert. Am Betriebshof der Dr. Richard Gruppe in Oberwart sind am Mittwoch 36 neue Linienbusse offiziell in Betrieb genommen und kirchlich gesegnet worden. Kurator und Lektor Herwig Wallner sowie Stadtpfarrer Janos
Die Dr. Richard Gruppe, Österreichs größtes privates Busunternehmen, nahm in Oberwart 36 neue Regionalbusse mit jeweils 46 Sitz- und 25 Stehplätzen in Betrieb. Stadtpfarrer Janos Schauermann segnete die Fahrzeuge.
Das größte private Busunternehmen Österreichs, Dr. Richard, erweitert seine Flotte um 36 neue Linienbusse. Sie werden ab sofort auf den Regionallinien im Burgenland zum Einsatz kommen. In Zusammenarbeit mit dem Land betreibt Dr. Richard mehr als 20 Linien im Mittel- und Südburgenland, darunter auch die Linie B01 zwischen Güssing und Wien. Überall dort sind die 36 neuen Busse künftig unterwegs. Platz bieten sie für rund 70 Personen. Die Fahrzeuge, die bislang im Burgenland für Dr. Richard im Einsatz waren, werden ausgemustert.
Einen 18-Meter-Gelenkbus durch die engen Gassen der Salzburger Altstadt zu manövrieren und damit Hunderte Passagiere sicher an ihr Ziel zu bringen - wie viel Fingerspitzengefühl das braucht und warum das Klausentor in der Stadt Salzburg als „Matura der Busfahrer“ gilt, haben wir im S24-Selbstversuch am Salzburgring herausgefunden. Koppl. Während rundherum auf der Rennstrecke des Salzburgrings in Koppl (Flachau) Sportwagen ihre lautstarken Runden ziehen, fühle ich mich im 18-Meter-Bus zumindest vom Adrenalin her wohl recht ähnlich. Auch wenn ich mit maximal 20 km/h doch eher gemächlich unterwegs bin. Beim dritten Lenker-Qualifying von Albus Salzburg durfte ich mich am Freitag selbst ans Steuer dieses Riesen setzen. Nach 18 Jahren Führerschein ist dieses Fahrerlebnis jedoch ganz etwas Neues für mich. War ich die letzten Jahre meist mit der Familienkombi unterwegs, so ist der Albus eine ganz andere Hausnummer: 18 Meter lang, in der Mitte ein Gelenk und Platz für über 100 Fahrgäste.
Die Umstellung des St. Pöltner LUP-Netzes auf E-Busse war ein umstrittenes Thema im Gemeinderatswahlkampf. Nun hat einer der beiden Betreiber von sich aus angekündigt, seine Flotte schrittweise durch E-Busse zu ersetzen. Das Unternehmen Dr. Richard agiert seit 2027 als Partner der Stadt St. Pölten und betreibt aktuell acht der 14 LUP-Linien. Die bestehenden Fahrzeuge sollen ab Herbst bis 2027 durch E-Busse des Herstellers Daimler ersetzt werden, teilte das Unternehmen mit.
Der Busbetrieb auf mehreren Lup-Linien in St. Pölten wird schrittweise emissionsfrei. Das Busunternehmen Dr. Richard stellt ab Spätherbst 2026 seine gesamte Lup-Flotte in der Landeshauptstadt auf elektrische Fahrzeuge um. Bis 2027 sollen alle bisher eingesetzten Dieselbusse ersetzt sein. Den Auftakt machen die Linie 10, 11 und 13.
SALZBURG. Seit fast 100 Jahren ist die Dr. Richard Gruppe in Salzburg im Reisebusgeschäft tätig. Nun beginnt eine neue Ära. Ein moderner E-Reisebus ergänzt ab sofort die bestehende Flotte von 27 Fahrzeugen. Mit einer Reichweite von rund 450 Kilometern eignet sich der Bus vor allem für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttleverkehre.
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