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Albus baut seine E-Bus-Flotte weiter aus
Salzburg-Stadt. Mitte April 2023 hat der Salzburger Mobilitätspartner Albus seinen ersten batterieelektrischen Nahverkehrsbus in Betrieb genommen. Mittlerweile gibt es sieben davon in Salzburg – „und nächste Woche werden die nächsten sieben geliefert“, sagte Albus-Geschäftsführer Hermann Häckl am Donnerstag in Salzburg.
Die Anschaffung von 70 weiteren E-Bussen steht bevor. Der Strom für diese Fahrzeuge wird zum Großteil im eigenen Betriebshof in Maxglan erzeugt. Albus errichtet auf dem Busparkplatz ein Flugdach. Dieses hat eine Fläche von 4163 Quadratmetern und bietet Platz für 1708 PV-Module. Per Sonnenkraft sollen damit 850.000 kWh/Jahr erzeugt werden. Für 42 Busse gibt es Ladepunkte.
Albus investiert 3,2 Millionen Euro, „das Land fördert das Projekt mit 1,2 Millionen Euro“ , wie Energielandesrat Josef Schwaiger (ÖVP) berichtete.
Hintergrund: Entstehen auf versiegelten Flächen Flugdächer mit PV-Anlagen, gibt es dafür Geld vom Land. Albus reichte das Projekt im Juni 2023 ein, erhielt fünf Monate später die Förderzusage, ein Jahr danach die Baubewilligung. Fertigstellung: April 2025.
Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) und Stadträtin Anna Schiester (Grüne) wollen „Salzburg als Vorreiter in der Elektromobilität“ etablieren. Laut Ludwig Richard, dem Vorstand des zu 51 Prozent an Albus beteiligten Busunternehmens Dr. Richard, ist das im Vergleich zur Bundeshauptstadt bereits erfolgt: „Salzburg ist, was Busse im öffentlichen Nahverkehr betrifft, Österreichs Hauptstadt der Elektromobilität. Allein schon mit dem Netz an Obussen der Salzburg AG und den 14, die wir schon haben.“
„Salzburg ist bei den Öffi-Bussen die Hauptstadt der E-Mobilität.“ – Ludwig Richard, Vorstand Dr.-Richard-Busse.
Das Flugdach wird auch Fassaden haben. An jener zur Siezenheimer Straße entsteht ein Buswartehäuschen (Haltestelle Julius-Welser-Straße), die ostseitige Front in Richtung Maxglaner Friedhof wird begrünt.
Die Umstellung des St. Pöltner LUP-Netzes auf E-Busse war ein umstrittenes Thema im Gemeinderatswahlkampf. Nun hat einer der beiden Betreiber von sich aus angekündigt, seine Flotte schrittweise durch E-Busse zu ersetzen. Das Unternehmen Dr. Richard agiert seit 2027 als Partner der Stadt St. Pölten und betreibt aktuell acht der 14 LUP-Linien. Die bestehenden Fahrzeuge sollen ab Herbst bis 2027 durch E-Busse des Herstellers Daimler ersetzt werden, teilte das Unternehmen mit.
Der Busbetrieb auf mehreren Lup-Linien in St. Pölten wird schrittweise emissionsfrei. Das Busunternehmen Dr. Richard stellt ab Spätherbst 2026 seine gesamte Lup-Flotte in der Landeshauptstadt auf elektrische Fahrzeuge um. Bis 2027 sollen alle bisher eingesetzten Dieselbusse ersetzt sein. Den Auftakt machen die Linie 10, 11 und 13.
SALZBURG. Seit fast 100 Jahren ist die Dr. Richard Gruppe in Salzburg im Reisebusgeschäft tätig. Nun beginnt eine neue Ära. Ein moderner E-Reisebus ergänzt ab sofort die bestehende Flotte von 27 Fahrzeugen. Mit einer Reichweite von rund 450 Kilometern eignet sich der Bus vor allem für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttleverkehre.
In Salzburg steht seit kurzem der erste vollelektrische Reisebus Österreichs. Der 50-Sitzer soll Tagesausflüge und Flughafentransfers revolutionieren. Wir waren bei der Vorstellung am Albus-Betriebsgelände dabei und haben die wichtigsten Fakten zu dem neuen E-Pionier. Während E-Busse im Stadtverkehr längst Normalität sind, war der Reisebus-Sektor bislang eine reine Diesel-Hochburg. Das ändert sich jetzt - und Salzburg ist dabei Vorreiter. Das Busunternehmen Dr. Richard hat am Donnerstag seinen neuen und den österreichweit ersten E-Reisebus bei einem Medientermin vorgestellt.
Salzburg-Stadt. „Wir wollen zeigen, dass E-Mobilität auch im Bereich Reisebus möglich ist“, erklärt Hermann Häckl. Der Geschäftsführer von Dr. Richard Salzburg präsentiert den ersten E-Reisebus in Salzburg.
Bis 2028 sollen weitere E-Reisebusse angeschafft und der innerstädtischen Albus-Linienverkehr auf E-Busse umgestellt werden.
Dr. Richard hat erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb genommen. Bereits seit Februar schickt das größte private Busunternehmen Österreichs drei E-Reisebusse auf die Straße. Zwei der elektrischen Busse des chinesischen Herstellers Yutong setzt Dr. Richard an der Zentrale in Wien ein, ein weiterer hat den Startpunkt Salzburg.
Die Dr. Richard Gruppe nimmt erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb. Geschäftsführer Lukas Hackl spricht von einem “Gamechanger für die Branche“. Ab sofort verfügt das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum über drei E-Reisebusse, die für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttledienste eingesetzt werden.
Salzburg. Am Betriebshof der Firma Albus in Salzburg-Taxham herrscht dieser Tage Ausnahmezustand. Der Grund dafür hängt an einer der unzähligen Ladesäulen am Rand der weitläufigen Fahrzeughalle, ist zwölf Meter lang und stammt aus der knapp 8000 Kilometer entfernten Stadt Zhengzhou. Es ist der erste von insgesamt 34 fabrikneuen Elektro-Niederflurbussen des chinesischen Herstellers Yutong, die in den kommenden Wochen ihren Dienst im Linienverkehr in und um die Landeshauptstadt aufnehmen werden.
Die Dr. Richard Gruppe stellt ihren Markenauftritt in Österreich neu auf: Aus „Südburg by Dr. Richard“ wird künftig „Dr. Richard“. Damit setzt das Unternehmen seine Einmarkenstrategie fort und stärkt den einheitlichen Auftritt in allen Bundesländern. Anlass für die Umbenennung war die im September verlängerte Kooperation mit der Verkehrsbetriebe Burgenland GmbH (VBB).