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Umweltschutz: Dr. Richard Gruppe setzt bei Reisebusflotte auf HVO-100
Das in dritter Generation geführte österreichische Busunternehmen stellt seine gesamte Reisebusflotte an den Standorten Wien und Salzburg auf den umweltfreundlicheren synthetischen Diesel um.
Das inhabergeführte österreichische Busunternehmen Dr. Richard Gruppe betreibt künftig seine gesamte Reisebusflotte an den Standorten Wien und Salzburg mit dem umweltfreundlichen synthetischen Dieselkraftstoff HVO-100 – der CO2-Ausstoß soll dadurch um bis zu 90% reduziert werden. Darüber hinaus falle der Feinstaub-Ausstoß um bis zu 33 % geringer aus und der Ausstoß von Kohlenmonoxid könne um bis zu 24 % gesenkt werden, heißt es in der begleitenden Pressemitteilung. Da HVO-100 frei von Schwefel, Aromaten und Sauerstoff sei, punkte der synthetische Dieseltreibstoff zudem mit Geruchsfreiheit. Der Umstieg sei Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitskonzeptes des Busunternehmens.
„Im Vergleich zu anderen Straßenverkehrsmitteln sind Reisebusse sehr klimaschonend. Vor allem gegenüber dem Individualverkehr ist der Bus eines der klimafreundlichsten Straßenverkehrsmittel“, betont Eigentümer und Geschäftsführer der Dr. Richard Gruppe, Dr. Ludwig Richard.
Umweltfreundlich mit fossilfreiem Treibstoff Während auf den Linien der Dr. Richard Gruppe immer mehr Elektro- und Biogasbusse unterwegs sind und die Mobilitätswende voranschreite, habe sich der Umstieg auf alternative Antriebsmöglichkeiten im Reisebussektor als herausfordernder dargestellt, berichtet Richard.
„Reisebusse müssen große Distanzen zurücklegen, das lässt sich leider oft schwer mit alternativen Antriebsformen vereinbaren. Umso mehr freuen wir uns, jetzt mit HVO-100 eine nachhaltigere Lösung gefunden zu haben“, erklärt Philipp Zechner, Geschäftsführer der Dr. Richard Reisebusbereichs.
Die Busse der Dr. Richard Gruppe erfüllen nach Angaben des Unternehmens bereits seit vielen Jahren die derzeit umweltfreundlichste Abgasnorm Euro 6. Die Umstellung auf HVO-100 biete zusätzliche Vorteile, da der fossilfreie Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werde – in erster Linie aus organischen Abfällen wie tierischen Fetten, Reststoffen der Aufbereitung von Pflanzenölen und altem Speiseöl. Außerdem sei in HVO-100 kein natives Palmöl enthalten.
Ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept Neben dem Einsatz von Elektro- und Bio-Erdgasbussen und abgasarmen Euro-6-Motoren werden viele weitere umweltfreundliche Maßnahmen im Unternehmen umgesetzt, zum Beispiel laufende Schulungen des Fahrpersonals, um den Treibstoffverbrauch zu reduzieren oder die stetige Wartung des Fahrzeugpools zur Minimierung von Schadstoffemissionen. Darüber hinaus vermeide der Betrieb durch intelligente Disposition und Planung des Fuhrparks Leerfahrten etwa zwischen Wien und Salzburg.
Quelle: busplaner.de, Autorin: Martina Weyh, 06.02.2024
Der Busbetrieb auf mehreren Lup-Linien in St. Pölten wird schrittweise emissionsfrei. Das Busunternehmen Dr. Richard stellt ab Spätherbst 2026 seine gesamte Lup-Flotte in der Landeshauptstadt auf elektrische Fahrzeuge um. Bis 2027 sollen alle bisher eingesetzten Dieselbusse ersetzt sein. Den Auftakt machen die Linie 10, 11 und 13.
In Salzburg steht seit kurzem der erste vollelektrische Reisebus Österreichs. Der 50-Sitzer soll Tagesausflüge und Flughafentransfers revolutionieren. Wir waren bei der Vorstellung am Albus-Betriebsgelände dabei und haben die wichtigsten Fakten zu dem neuen E-Pionier. Während E-Busse im Stadtverkehr längst Normalität sind, war der Reisebus-Sektor bislang eine reine Diesel-Hochburg. Das ändert sich jetzt - und Salzburg ist dabei Vorreiter. Das Busunternehmen Dr. Richard hat am Donnerstag seinen neuen und den österreichweit ersten E-Reisebus bei einem Medientermin vorgestellt.
Salzburg-Stadt. „Wir wollen zeigen, dass E-Mobilität auch im Bereich Reisebus möglich ist“, erklärt Hermann Häckl. Der Geschäftsführer von Dr. Richard Salzburg präsentiert den ersten E-Reisebus in Salzburg.
Bis 2028 sollen weitere E-Reisebusse angeschafft und der innerstädtischen Albus-Linienverkehr auf E-Busse umgestellt werden.
Dr. Richard hat erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb genommen. Bereits seit Februar schickt das größte private Busunternehmen Österreichs drei E-Reisebusse auf die Straße. Zwei der elektrischen Busse des chinesischen Herstellers Yutong setzt Dr. Richard an der Zentrale in Wien ein, ein weiterer hat den Startpunkt Salzburg.
Die Dr. Richard Gruppe nimmt erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb. Geschäftsführer Lukas Hackl spricht von einem “Gamechanger für die Branche“. Ab sofort verfügt das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum über drei E-Reisebusse, die für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttledienste eingesetzt werden.
Salzburg. Am Betriebshof der Firma Albus in Salzburg-Taxham herrscht dieser Tage Ausnahmezustand. Der Grund dafür hängt an einer der unzähligen Ladesäulen am Rand der weitläufigen Fahrzeughalle, ist zwölf Meter lang und stammt aus der knapp 8000 Kilometer entfernten Stadt Zhengzhou. Es ist der erste von insgesamt 34 fabrikneuen Elektro-Niederflurbussen des chinesischen Herstellers Yutong, die in den kommenden Wochen ihren Dienst im Linienverkehr in und um die Landeshauptstadt aufnehmen werden.
Die Dr. Richard Gruppe stellt ihren Markenauftritt in Österreich neu auf: Aus „Südburg by Dr. Richard“ wird künftig „Dr. Richard“. Damit setzt das Unternehmen seine Einmarkenstrategie fort und stärkt den einheitlichen Auftritt in allen Bundesländern. Anlass für die Umbenennung war die im September verlängerte Kooperation mit der Verkehrsbetriebe Burgenland GmbH (VBB).
Im Südburgenland beginnt eine neue Ära im öffentlichen Verkehr: Der traditionsreiche Busbetreiber "Südburg by Dr. Richard" tritt ab sofort unter dem Namen "Dr. Richard" auf. Damit schließt der Konzern einen seit Jahrzehnten bekannten Markennamen in die österreichweit einheitliche Unternehmensidentität ein - ein Schritt, der vor allem das Südburgenland betrifft, wo „Südburg" über Generationen ein fixer Bestandteil des Mobilitätsangebots war.
Albus-Salzburg-Geschäftsführer Hermann Häckl im Gespräch über die zukunftsweisende Elektrifizierung der Stadtbusse in Salzburg. Im Gespräch mit SN-Mobilitätsredakteur Florian T. Mrazek berichtete der langjährige Geschäftsführer von Albus Salzburg Hermann Häckl beim diesjährigen Mobility Forum, wie es dazu kam, dass Salzburg binnen weniger Jahre zur Elektrobus-Hauptstadt Österreichs werden konnte. Als die Firma Albus im April 2023 den