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Die Legende vom Dr. Richard, endlich im Fernsehen geklärt
Hanno Settele ging für ORF 1 der Frage nach, warum und wie wissenschaftliche Plagiate entstehen. Ein TV-Tagebuch mit verbürgten Zitaten.
Settele widmete sich am Mittwochabend in „Dok 1“ dem zuletzt auf vielen Titelseiten untersuchten Thema „Der gekaufte Titel“. Gleich zu Beginn befasst er sich mit „einem klassischen Fall von Titelanmaßung“: Dem weit verbreiteten Witz, dass der bekannte Busunternehmer Dr. Richard gar kein Doktor sei, sondern damit nur seinen Vornamen „Dragan“, wahlweise auch „Dragomir“ oder „Dragobert“, abkürze. Ein Witz, den manche noch immer für wahr halten sollen. „Ich sitze jetzt zusammen mit dem berühmten Dragan Richard“, sagt Settele, wohl mit Schmunzeln unter der FFP2-Maske. Unternehmenschef Ludwig Richard schmunzelt ebenfalls, ihm in einem Reisebus gegenübersitzend.
Urbane Legende
„Das ist eine schöne Urban Legend“, sagt Richard, und fährt in akademischer Sprache fort: „Diese Geschichte stimmt nicht. Danke auch für die Gelegenheit, hier coram publico widersprechen zu dürfen.“ Sein Großvater, Unternehmensgründer Karl Ludwig Richard, habe sein Doktorat an der Hochschule für Welthandel erworben und „sein Unternehmen einfach so benannt“, erklärt er. Der Name wurde offenbar zur persönlichen Verpflichtung, denn, so wie sein Vater, machte auch Ludwig Richard den Doktor. Er gibt zu: „Ein wesentliches Motiv dabei war, diese dummen Fragen nicht mehr beantworten zu müssen.“ „Sie meinen jetzt meine?“, sagt Settele. Dr. Richard lacht unter der FFP2-Maske laut auf. Sein echter Doktortitel ist nun auch hochoffiziell, also im Fernsehen, bestätigt.
Die Umstellung des St. Pöltner LUP-Netzes auf E-Busse war ein umstrittenes Thema im Gemeinderatswahlkampf. Nun hat einer der beiden Betreiber von sich aus angekündigt, seine Flotte schrittweise durch E-Busse zu ersetzen. Das Unternehmen Dr. Richard agiert seit 2027 als Partner der Stadt St. Pölten und betreibt aktuell acht der 14 LUP-Linien. Die bestehenden Fahrzeuge sollen ab Herbst bis 2027 durch E-Busse des Herstellers Daimler ersetzt werden, teilte das Unternehmen mit.
Der Busbetrieb auf mehreren Lup-Linien in St. Pölten wird schrittweise emissionsfrei. Das Busunternehmen Dr. Richard stellt ab Spätherbst 2026 seine gesamte Lup-Flotte in der Landeshauptstadt auf elektrische Fahrzeuge um. Bis 2027 sollen alle bisher eingesetzten Dieselbusse ersetzt sein. Den Auftakt machen die Linie 10, 11 und 13.
SALZBURG. Seit fast 100 Jahren ist die Dr. Richard Gruppe in Salzburg im Reisebusgeschäft tätig. Nun beginnt eine neue Ära. Ein moderner E-Reisebus ergänzt ab sofort die bestehende Flotte von 27 Fahrzeugen. Mit einer Reichweite von rund 450 Kilometern eignet sich der Bus vor allem für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttleverkehre.
Elektrobusse halten nicht nur im Linienverkehr, sondern auch im Reiseverkehr Einzug. Am Donnerstag präsentierte die Dr. Richard Gruppe in der Stadt Salzburg den ersten vollelektrischen Reisebus ihrer Flotte. Angesichts der hohen Spritpreise steigen die Chancen für E-Mobilität, heißt es.
In Salzburg steht seit kurzem der erste vollelektrische Reisebus Österreichs. Der 50-Sitzer soll Tagesausflüge und Flughafentransfers revolutionieren. Wir waren bei der Vorstellung am Albus-Betriebsgelände dabei und haben die wichtigsten Fakten zu dem neuen E-Pionier. Während E-Busse im Stadtverkehr längst Normalität sind, war der Reisebus-Sektor bislang eine reine Diesel-Hochburg. Das ändert sich jetzt - und Salzburg ist dabei Vorreiter. Das Busunternehmen Dr. Richard hat am Donnerstag seinen neuen und den österreichweit ersten E-Reisebus bei einem Medientermin vorgestellt.
Salzburg-Stadt. „Wir wollen zeigen, dass E-Mobilität auch im Bereich Reisebus möglich ist“, erklärt Hermann Häckl. Der Geschäftsführer von Dr. Richard Salzburg präsentiert den ersten E-Reisebus in Salzburg.
Bis 2028 sollen weitere E-Reisebusse angeschafft und der innerstädtischen Albus-Linienverkehr auf E-Busse umgestellt werden.
Dr. Richard hat erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb genommen. Bereits seit Februar schickt das größte private Busunternehmen Österreichs drei E-Reisebusse auf die Straße. Zwei der elektrischen Busse des chinesischen Herstellers Yutong setzt Dr. Richard an der Zentrale in Wien ein, ein weiterer hat den Startpunkt Salzburg.
Die Dr. Richard Gruppe nimmt erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb. Geschäftsführer Lukas Hackl spricht von einem “Gamechanger für die Branche“. Ab sofort verfügt das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum über drei E-Reisebusse, die für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttledienste eingesetzt werden.
Salzburg. Am Betriebshof der Firma Albus in Salzburg-Taxham herrscht dieser Tage Ausnahmezustand. Der Grund dafür hängt an einer der unzähligen Ladesäulen am Rand der weitläufigen Fahrzeughalle, ist zwölf Meter lang und stammt aus der knapp 8000 Kilometer entfernten Stadt Zhengzhou. Es ist der erste von insgesamt 34 fabrikneuen Elektro-Niederflurbussen des chinesischen Herstellers Yutong, die in den kommenden Wochen ihren Dienst im Linienverkehr in und um die Landeshauptstadt aufnehmen werden.
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