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Wie Öko-Sprit St. Pöltner Stadtbusse „grün“ macht
Mit einem Schlag wollen die Stadtbusse der Landeshauptstadt künftig 1146 Tonnen (!) Kohlendioxid im Jahr einsparen. Möglich macht das eine Umstellung auf Öko-Sprit, wie der Betreiber jetzt bekannt gab.
HVO-100 lautet das Zauberwort. Dahinter verbirgt sich ein fossilfreier Treibstoff, des synthetisch hergestellt wird, und herkömmlichen Diesel vollständig ersetzen kann. Bei niedrigen Temperaturen ist dieser Öko-Sprit sogar noch leistungsfähiger. Da er aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt wird – vor allem aus pflanzlichen Abfall- und Reststoffen wie Frittierfett – gilt er als besonders umweltfreundlich.
Nun setzt auch die Dr. Richard Gruppe auf den Bio-Diesel: „Als verantwortungsbewusstes Unternehmen, wollen wir die nachhaltige Mobilität weiterentwickeln“, heißt es. Ab sofort wird in St. Pölten die gesamte Busflotte mi HVO-100 betrieben. Das betrifft natürlich auch die blauen LUP-Stadtbusse.
LUP-Busse sind ein Erfolgsmodell Die nach dem Wolf im Stadtwappen benannten Linien sind generell ein Erfolgsmodell, beförderten im vergangenen Jahr mehr als fünf Millionen Fahrgäste in der Landeshauptstadt. Dr. Richard befährt die Strecken derzeit mit 22 Bussen, die pro Jahr 435.000 Liter Sprit benötigen. Durch die Umstellung auf HVO-100 könne man nun 90 Prozent der umweltschädlichen CO2-Emissionen einsparen.
Was ist HVO-100? HVO-100 lässt sich in erster Linie aus organischen Abfällen wie tierischen Fetten, Reststoffen aus der Aufbereitung von Pflanzenölen und altem Speiseöl gewinnen. Außerdem ist in HVO-100 kein natives Palmöl enthalten. Besonders beeindruckend daran ist, dass im Vergleich zu herkömmlichen Treibstoffen der CO2-Ausstoß um bis zu 90% reduziert werden kann. Darüber hinaus fällt der Feinstaub-Ausstoß um bis zu 33 % geringer aus; der Ausstoß von Kohlenmonoxid kann um bis zu 24 % gesenkt werden. HVO-100 ist geruchslos, da es frei von Schwefel, Aromaten und Sauerstoff ist.
„Wir freuen uns, mit dem Einsatz von HVO-100 auf den LUP-Linien den öffentlichen Verkehr in St. Pölten nachhaltig mitzugestalten. Innovative Maßnahmen umzusetzen, erfordert unternehmerischen Mut. Es freut uns, dass wir auf diesem Wege einen regionalen Beitrag zur Mobilitätswende leisten können“, sagt Michael Weissmann, Geschäftsführer von Dr. Richard Niederösterreich. Er betont auch, dass die rasche Umstellung der Betriebstankstelle in St. Pölten auf HVO-100 nicht zuletzt durch die enge Zusammenarbeit mit dem Traditionsbetrieb MMM-Energie möglich gemacht wurde.
Quellen: Kronen Zeitung, Autor: Thomas Lauber, 26.06.2024
Die Umstellung des St. Pöltner LUP-Netzes auf E-Busse war ein umstrittenes Thema im Gemeinderatswahlkampf. Nun hat einer der beiden Betreiber von sich aus angekündigt, seine Flotte schrittweise durch E-Busse zu ersetzen. Das Unternehmen Dr. Richard agiert seit 2027 als Partner der Stadt St. Pölten und betreibt aktuell acht der 14 LUP-Linien. Die bestehenden Fahrzeuge sollen ab Herbst bis 2027 durch E-Busse des Herstellers Daimler ersetzt werden, teilte das Unternehmen mit.
Der Busbetrieb auf mehreren Lup-Linien in St. Pölten wird schrittweise emissionsfrei. Das Busunternehmen Dr. Richard stellt ab Spätherbst 2026 seine gesamte Lup-Flotte in der Landeshauptstadt auf elektrische Fahrzeuge um. Bis 2027 sollen alle bisher eingesetzten Dieselbusse ersetzt sein. Den Auftakt machen die Linie 10, 11 und 13.
SALZBURG. Seit fast 100 Jahren ist die Dr. Richard Gruppe in Salzburg im Reisebusgeschäft tätig. Nun beginnt eine neue Ära. Ein moderner E-Reisebus ergänzt ab sofort die bestehende Flotte von 27 Fahrzeugen. Mit einer Reichweite von rund 450 Kilometern eignet sich der Bus vor allem für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttleverkehre.
Elektrobusse halten nicht nur im Linienverkehr, sondern auch im Reiseverkehr Einzug. Am Donnerstag präsentierte die Dr. Richard Gruppe in der Stadt Salzburg den ersten vollelektrischen Reisebus ihrer Flotte. Angesichts der hohen Spritpreise steigen die Chancen für E-Mobilität, heißt es.
In Salzburg steht seit kurzem der erste vollelektrische Reisebus Österreichs. Der 50-Sitzer soll Tagesausflüge und Flughafentransfers revolutionieren. Wir waren bei der Vorstellung am Albus-Betriebsgelände dabei und haben die wichtigsten Fakten zu dem neuen E-Pionier. Während E-Busse im Stadtverkehr längst Normalität sind, war der Reisebus-Sektor bislang eine reine Diesel-Hochburg. Das ändert sich jetzt - und Salzburg ist dabei Vorreiter. Das Busunternehmen Dr. Richard hat am Donnerstag seinen neuen und den österreichweit ersten E-Reisebus bei einem Medientermin vorgestellt.
Salzburg-Stadt. „Wir wollen zeigen, dass E-Mobilität auch im Bereich Reisebus möglich ist“, erklärt Hermann Häckl. Der Geschäftsführer von Dr. Richard Salzburg präsentiert den ersten E-Reisebus in Salzburg.
Bis 2028 sollen weitere E-Reisebusse angeschafft und der innerstädtischen Albus-Linienverkehr auf E-Busse umgestellt werden.
Dr. Richard hat erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb genommen. Bereits seit Februar schickt das größte private Busunternehmen Österreichs drei E-Reisebusse auf die Straße. Zwei der elektrischen Busse des chinesischen Herstellers Yutong setzt Dr. Richard an der Zentrale in Wien ein, ein weiterer hat den Startpunkt Salzburg.
Die Dr. Richard Gruppe nimmt erstmals elektrische Reisebusse in Betrieb. Geschäftsführer Lukas Hackl spricht von einem “Gamechanger für die Branche“. Ab sofort verfügt das größte private Busunternehmen im deutschsprachigen Raum über drei E-Reisebusse, die für Tagesfahrten, Stadtrundfahrten und Shuttledienste eingesetzt werden.
Salzburg. Am Betriebshof der Firma Albus in Salzburg-Taxham herrscht dieser Tage Ausnahmezustand. Der Grund dafür hängt an einer der unzähligen Ladesäulen am Rand der weitläufigen Fahrzeughalle, ist zwölf Meter lang und stammt aus der knapp 8000 Kilometer entfernten Stadt Zhengzhou. Es ist der erste von insgesamt 34 fabrikneuen Elektro-Niederflurbussen des chinesischen Herstellers Yutong, die in den kommenden Wochen ihren Dienst im Linienverkehr in und um die Landeshauptstadt aufnehmen werden.